Die Revision ist in Strafsachen häufig das einzige Rechtsmittel, welches dem Angeklagten zur Durchsetzung seiner Rechte verbleibt. Es ist neben der Berufung das einzige Rechtsmittel, welches die Rechtskraft des tatgerichtlichen Urteils hemmt. Dies kann also bis zur Entscheidung über die Revision nicht vollstreckt werden. Der Angeklagte hat einstweilen keine Sanktionen zu befürchten. Im Gegensatz zur Berufung allerdings bietet die Revision keine zweite Tatsacheninstanz. Das angegriffene Urteil wird vom Revisionsgericht lediglich auf Rechtsfehler hin überprüft. Darauf, ob das Verfahrensrecht und das …
Als Tatopfer können sie Revision einlegen, wenn der Angeklagte wegen einer Tat verurteilt wurde, die zur Nebenklage berechtigt. Nach § 395 Strafprozessordnung (StPO) sind dies insbesondere Gewaltdelikte und Delikte aus dem Sexualstrafrecht. Die gleiche Befugnis steht den Eltern, Kindern, Geschwistern und dem Ehegatten oder Lebenspartner eines durch eine rechtswidrige Tat Getöteten zu. Unter Umständen berechtigt zum Anschluss als Nebenkläger sind aber auch Geschädigte beispielsweise einer Beleidigung, eines Raubes oder einer räuberischen Erpressung. Mit der Revision kann der Verletzte ein Urteil …
Wir haben uns auf die Bearbeitung strafrechtlicher Revisionsmandate spezialisiert. Wir wissen aber auch um die zeitliche Anspannung eines Verteidigers, der hauptsächlich in der Tatsacheninstanz auftritt. Die Verfahren wollen ordentlich vorbereitet sein, eine Sitzung am Landgericht nimmt häufig den ganzen Tag in Anspruch, danach ist noch Liegengebliebenes abzuarbeiten. Neben dieser Belastung eine Revision gewissenhaft zu bearbeiten, zumal innerhalb einmonatiger Frist, ist nahezu unmöglich. Diese Tätigkeit übernehmen wir gerne für unsere Anwaltskollegen. Dabei ist uns die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verteidiger in …