Bundesweite Verteidigung

Revision im Strafrecht

Meine Leidenschaft ist die Revision im Strafrecht – bundesweit. Seit über 10 Jahren viele erfolgreiche Revisionsverfahren vor Oberlandesgerichten und Bundesgerichtshof. Auch für Sie gehe ich bis zur letzten Instanz.

Rechtsanwalt und Strafverteidiger Dr. Baumhöfener ist seit dem Jahr 2008 auf die Bearbeitung einer Revision im Strafrecht spezialisiert und hat in mehrjähriger Tätigkeit zahlreiche Revisionsverfahren erfolgreich vertreten.

Was bedeutet Revision eines Strafverfahrens?

Die Revision ist ein Rechtsmittel, bei dem ein bestehendes Urteil auf Rechtsfehler hin überprüft wird. Für Sie als Betroffener ist es meist die letzte Chance, ein Fehlurteil oder eine unangemessene Strafe anzufechten – oder zumindest abzumildern.

Ist Ihre Strafe zu hoch? Das Urteil unangemessen? Sie haben eine Woche Zeit: Gehen Sie dagegen vor.

Der Revisionsstrafverteidiger muss dafür zunächst vortragen, dass ein Gerichtsurteil auf Verfahrensfehlern oder sachlich-rechtlichen Fehlern des Gerichts beruht. Wichtig für Sie: Während des Revisionsverfahrens kann die Strafe noch nicht vollstreckt werden. Sie müssen sich allerdings an die offiziellen Fristen halten. Die Revision muss durch Sie oder Ihren Strafverteidiger innerhalb 1 Woche nach Urteilsverkündung eingelegt werden.

Berufung oder Revision – was ist der Unterschied?

Wenn Sie ein Urteil anfechten wollen, gibt es zwei Möglichkeiten: Berufung oder Revision. Sowohl das Berufungsverfahren als auch die Revision sind im Strafrecht Rechtsmittel, um Urteile auf ihre Rechtskräftigkeit hin zu überprüfen. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Bei einer Berufung können der gesamte Prozess nochmal aufgerollt, die Zeugen neu befragt und neue Beweismittel eingeführt werden. Beim Revisionsverfahren wird hingegen selten neu verhandelt. Hier werden keine Indizien überprüft, sondern lediglich, ob vor der Revision das Strafverfahren ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Es werden ausschließlich Rechtsfragen erörtert, nicht der Sachverhalt an sich. Ob Sie einen Antrag auf Berufung oder Revision einreichen können, hängt davon ab, welches Gericht in erster Instanz entschieden hat: Bei einem Landgericht gibt es nur die Möglichkeit der Revision, bei einem Amtsgericht sind sowohl die Revision als auch die Berufung möglich.

Besonders wichtig: Während nach der Berufung noch die Möglichkeit der Revision besteht, ist die Revision durch einen Rechtsanwalt Ihre letzte Möglichkeit, ein fehlerhaftes Urteil anzufechten. Damit ist der Rechtsweg ausgeschöpft. Eine Wiederaufnahme des Falles ist nur dann möglich, wenn neue Beweise vorgelegt werden können.

Instanzenzug Revision im Strafrecht

Revision im Strafrecht als Spezialgebiet

Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener hat sich bereits früh in seiner Karriere auf die Revision im Strafrecht konzentriert. Durch seine jahrelange Erfahrung kennt er die extrem hohen Anforderungen, die Revisionsgerichte wie der Bundesgerichtshof (BGH) und die Oberlandesgerichte (OLG) stellen. Bereits kleinste Fehler des Revisionsstrafverteidigers können dazu führen, dass der Antrag an formellen Hürden scheitert. Deshalb ist es besonders wichtig, auf Expertise bei der rechtlichen Begründung einer Revision zu setzen.

Revisionen sind komplex, und gelten als schwierigstes Rechtsgebiet im Strafrecht. Um Ihre Chancen auf Erfolg voll auszuschöpfen, sollten Sie unbedingt einen spezialisierten Revisionsstrafverteidiger wie Dr. Baumhöfener beauftragen.

Ein seriöser Revisionsanwalt muss in der Lage sein, Rechtsfehler eines Gerichts zu erkennen und korrekt zu rügen, was tiefgründige Rechtskenntnisse, einen Blick fürs Detail, Erfahrung und auch wissenschaftliche Kompetenz erfordert. Ein erfahrener Revisionsanwalt kennt die Tücken des Verfahrensrechts und weiß, wie die erfolgreiche Anfechtung eines Urteils möglich ist. Zudem muss der Revisionsverteidiger sich für jede einzelne Revision sehr viel Zeit nehmen, um akribisch alle möglichen Fallstricke aufzuspüren, die zu einer Revision des im Strafverfahren verhängten Urteils führen können. Bei Bedarf arbeitet Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener mit dem Verteidiger, der Sie vor dem Landgericht oder dem Amtsgericht vertreten hat, eng zusammen. Dadurch erhält er einen besseren Einblick in den vorangegangenen Prozess und kann mögliche Fehler besser bewerten.

Bundesweite Vertretung in Revisionsverfahren

Die Revision greift nicht den Sachverhalt an sich, sondern formale Verletzungen des Verfahrensrechts an – beziehungsweise die Gesetzmäßigkeit des Prozesses und des Urteils. Das Revisionsverfahren ist deshalb in erster Linie ein schriftlicher Prozess, nur selten findet eine Revisionshauptverhandlung statt. Deswegen kann ein auf Revision im Strafrecht spezialisierter Anwalt wie Dr. Baumhöfener für Sie unabhängig von Ihrem Standort tätig sein. Er vertritt seine Mandanten in allen Teilen der Republik und hat bereits Revisionen gegen landgerichtliche Urteile aus sämtlichen Bundesländern geführt. Sofern Sie unsere Kanzlei mit der Revision eines Strafverfahrens für eine inhaftierte Person beauftragen, sucht Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener diese natürlich persönlich in der Haftanstalt auf, um ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

Ablauf der Revision im Strafrecht

Der Ablauf des Revisionsverfahrens ist unter anderem im Dritten Buch der Strafprozessordnung (StPO) unter den §§ 333 bis 358 StPO geregelt. Nachdem die Revision eingelegt wurde, muss sie durch den Revisionsstrafverteidiger begründet werden – die Frist für eine Begründung beträgt grundsätzlich einen Monat ab Ablauf der Einlegungsfrist. Da das Urteil in den allermeisten Fällen zu diesem Zeitpunkt noch nicht zugestellt wurde, beginnt die Frist erst ab Zustellung des Urteils Im Antrag muss ein sogenannter Revisionsgrund angegeben sein, beispielsweise ein Verfahrensfehler. Ist die Begründung rechtzeitig beim zuständigen Gericht eingegangen, wird die Revisionsschrift an den Revisionsgegner geschickt, zum Beispiel die Staatsanwaltschaft. Dieser hat eine Woche Zeit, um eine Erklärung abzugeben.

Hält das Revisionsgericht Ihren Antrag auf Revision für begründet, kann es das Urteil aufheben. Das passiert jedoch selten. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Fall zur Neuverhandlung an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückgewiesen wird. Auch eine Teilaufhebung des Urteils ist möglich, zum Beispiel wenn die Revision nur teilweise begründet ist.

Revision Strafrecht: Fristen und Dauer

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Erfolgsaussichten bei einer Revision im Strafrecht

Die Erfolgsquote von Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener ist 10 mal höher als der Durchschnitt, was für seine Expertise auf diesem Gebiet spricht.

Eine Urteilsaufhebung nach erfolgreicher Revision ist zugegebenermaßen recht selten. Die Erfolgsquote liegt deutschlandweit zwischen 3 und 8 Prozent. Dank früher Spezialisierung und jahrelanger Erfahrung ist die Erfolgsquote von Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener in etwa 10 mal höher als der Durchschnitt. Aber: Nur in seltenen Fällen spricht das Revisionsgericht direkt frei. Deutlich häufiger leitet es den Fall an eine andere Strafkammer des Landgerichts zur erneuten Verhandlung und Entscheidung. Für Sie als Mandant heißt es nun – warten. In jedem Fall kann es nach der Revision nicht schlechter für Sie ausgehen. Denn: Für die Revision gilt das Verböserungsverbot (reformatio in peius, § 358 Abs. 2 StPO). Was heißt das für Sie? Das angefochtene Urteil darf in Art und Höhe der Rechtsfolgen nicht zum Nachteil des Angeklagten geändert werden – die Strafe darf also nicht erhöht werden, es sei denn, auch die Staatsanwaltschaft oder die Nebenklage führt die Revision im Strafrecht durch.

Erfolgsaussichten Revision im Strafrecht

Wann kommt es zu einer Zurückweisung der Revision? Eine Revision kann scheitern, wenn das Gericht beschließt, dass die formalen Vorschriften der Antragstellung nicht eingehalten wurden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig einen auf die Revision im Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu beauftragen. So können Sie alle Fristen einhalten und der Fall kann gründlich geprüft werden. Denn auch wenn die Revisionsbegründung nicht überzeugt, kann die Revision als unbegründet verworfen werden.

Die wichtigsten Beispiele für erfolgreich angreifbare Verfahrensfehler

Das Strafrecht unterscheidet zwischen absoluten und relativen Revisionsgründen. Außerdem kann ein Verteidiger aufgrund von Sachmängeln einen Revisionsantrag stellen. Ein absoluter Revisionsgrund bedeutet, dass das Urteil einen schwerwiegenden Rechtsverstoß oder einen Verstoß gegen Verfahrensgrundsätze darstellt. Die Beschränkung einer Revision ist grundsätzlich nicht zu empfehlen und sollte im Einzelfall geprüft werden. Beispiele für absolute Revisionsgründe werden im § 338 StPO genannt:

Alle sonstigen Fehler gelten als relative Revisionsgründe. Beispiele sind:

Des Weiteren gibt es noch sogenannte Sachmängel: Zum Beispiel eine fehlerhafte rechtliche Würdigung des Sachverhalts oder auch eine fehlerhafte Strafzumessung. Womöglich ist die Beweislage nicht ausreichend oder zu widersprüchlich für ein Urteil – oder die Einschätzung der Beweise ist unangemessen und lebensfern.

Revision im Strafrecht: Wo muss der Revisionsantrag eingelegt werden?

Wie im § 341 Abs. 1 StPO festgelegt, müssen Sie oder Ihr Verteidiger den Antrag auf Revision entweder schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle des Gerichts einlegen, welches das Urteil gesprochen hat. Inhaftierte können den Revisionsantrag auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines Amtsgerichts geben, in dessen Bezirk die Vollzugsanstalt liegt, in der sie sich befinden.

Revision im Strafrecht: Welches Gericht verhandelt den Fall?

Der Revisionsantrag geht zunächst beim Ausgangsgericht ein, also bei dem Gericht, welches das anzufechtende Urteil gesprochen hat. Sobald die Gegenerklärung ebenfalls eingegangen ist, werden die Akten an das Revisionsgericht geschickt. Gibt es keine Gegenerklärung, werden die Akten nach Ablauf der Revisionsfrist weitergeleitet. Entweder an den Bundesgerichtshof (BGH) oder das Oberlandesgericht (OLG). Wenn das bestehende Urteil erstinstanzlich von einem Landgericht gefällt wurde, ist das einzige verfügbare Rechtsmittel die Revision beim Bundesgerichtshof (BGH).

Kosten eines Revisionsverfahrens

Wenn Sie Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener mit der Bearbeitung eines Revisionsverfahrens beauftragen, erhalten Sie volle Kostentransparenz. Ein Kostenangebot bekommen Sie direkt am Telefon. Das Angebot wird nachfolgend schriftlich bestätigt. Für die Prüfung des Urteils und des Hauptverhandlungsprotokolls auf Fehler vereinbart Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener mit Ihnen eine Pauschalvergütung. Er rechnet nicht nach Stunden ab und die Angebotssumme wird auch bei mehr Arbeitsaufwand nicht überschritten.

Volle Sicherheit mit Pauschalabrechnung: Keine steigenden Kosten auch bei mehr Arbeitsaufwand!

Dr. Jesko Baumhöfener

Sofern Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener Verfahrens- oder Sachfehler aufspürt, bespricht er mit Ihnen das weitere Vorgehen und die zu erwartenden weiteren Kosten für die Begründung der Revision. Die Höhe der Kosten für ein Revisionsverfahren sind vom individuellen Fall abhängig. Grundsätzlich kommen noch Verfahrenskosten hinzu, wenn die Revision keinen oder nur teilweise Erfolg hat. Diese sind aber meist sehr überschaubar.

Checkliste Revision im Strafrecht

Verlieren Sie keine Zeit: Rufen Sie Rechtsanwalt Dr. Baumhöfener an. Sie bekommen sofort eine erste Einschätzung Ihres Falls und ein faires, transparentes Kostenangebot.